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| Begriff | Definition |
| Abblenden | Abblenden meint das Verschliessen der Blende um ein oder mehrere Stufen. |
| Abblendtaste | Bei Spiegelreflexkameras oftmals in der nähe des Objektivs angebracht und schliesst die Blende manuell vor dem Auslösen, damit die Schärfentiefe beurteilt werden kann. Diese Taste ist bei neueren Kameras nicht mehr anzutreffen. Bei der Nutzung sollte allerdings bedacht werden, dass der geringe Maßstab des Suchers keine genaue definition der Schärfe auf diese Art und Weise darstellen kann. |
| Acetat | Eine Folie,häufig in einer Farbe und über Lichtquellen angebracht, um eine bestimmte Farbtönung zu erreichen |
| Adapter | Es gibt Adapter einmal für Objektive, die nicht vom selben Hersteller sind wie das Kameragehäuse und Adapter für Objektivfilter. Da die Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv immer komplizierter wird, müssen auch Adapter immer intelligenter werden, ohne allerdings dabei grösser zu werden. Für Filter gibt es ebenfalls Adapterringe. Sie machen es möglich, Objektive mit kleinerem Durchmesser zu grösseren Filtern kompatibel zu machen. Umgekehrt würde es zur \'Vignettierung\' kommen. |
| AF (AutoFokus) | AF steht im Allgemeinen für den sogenannten Autofokus. Hierbei regelt die Kamera selbständig die Scharfstellung des Bildes. Manuelles Scharfstellen per Hand entfällt dabei gänzlich. |
| APO | APO steht für apochromatisch korrigierte Linsen. Diese Linsensysteme sind oftmals aus Fuorit Glas und brechen das Licht auf eine ganz bestimmte Art und Weise. Dabei erzielen diese eine punktgenaue Überlagerung der roten, grünen und blauen Lichtstrahlen. Zu den weiteren Vorteilen zählen, dass bei diesem Verfahren keine chromatische Aberrationen entstehen. |
| Arbeitsblende | Das Wort \"Arbeitsblende\" meint im alltäglichen Umgang jene Blendeneinstlellung, mit der gearbeitet wird. |
| ASA | Steht für \'American Standard Association\' und meint eine Norm für die Empfindlichkeit von Kamera-Filmen. |
| Aufhellblitz | Ein schwacher Blitz wird immer dann eingesetzt, wenn bei Gegenlichtaufnahmen gewisse Schatten aufgehellt werden sollen. Die allgemeine Lichtüberflutung ist hierbei nicht das Ziel des Blitzens. |
| Ausleger | Langer rm mit einem Gegengewicht, mit dem man Fotolampen über dem Objekt platzieren kann. |
| Belichter | Der Belichter ist ein Gerät das ähnlich einem Drucker Bilddateien nicht mit Tinte auf Papier, sondern mit Licht auf Filmvorlagen ausgibt. Während beim Drucken auf Papier das subtraktive Farbmodell zum Tragen kommt, ist es beim \"Drucken mit Licht\" genauso wie beim Monitor das additive Farbmodell. |
| Belichtungskorrektur | Oft ist es aus künstlerischen Gründen erforderlich, Szenen über- oder unterzubelichten, um gewünschte Effekte zu erzielen oder um das eigentliche Motiv durch möglichst ausgewogene Ausleuchtung hervorzuheben. Zu diesem Zweck steht die Belichtungskorrektur der Kamera zur Verfügung. |
| Belichtungsreihe | Mehrere Fotos in Serie mit unterschiedlichen Belichtungswerten Wenn sich ein Fotograf bezüglich der Lichtverhältnisse nicht ganz im Klaren ist, fertigt er eine sogenannte Belichtungsreihe an. Er schießt nacheinander mehrere Bilder mit jeweils unterschiedlichen Blendenwerten. Damit erstellt er eine Belichtungsreihe, aus er nachher in Ruhe das beste Bild aussuchen kann. Da das Anfertigen von Belichtungsreihen für heutige Prosumer-Digitalkameras bereits zur Standardausstattung gehört, sind Belichtungsreihen besonders aufgrund der HDR-Technik auch für Amateure sehr interessant. |
| Bildwinkel | ls Bildwinkel bezeichnet man den Winkelbereich, den ein Objektiv auf einem vorgegebenen Bildformat abbilden kann. Beispielsweise bildet ein Objektiv mit einem Bildwinkel von 90° alle Objekte auf dem Film ab, die sich zwischen 45° links und 45° rechts der optischen Achse befinden. Gemessen wird von Bildecke zu Bildecke. In diesem Beispiel handelt es sich damit um ein Weitwinkelobjektiv. Mehr können Sie unter das Objektiv nachlesen. |
| Bit | Kleinste Informationseinheit Ein Bit kann zwei Zustände annehmen, die in der Regel 0 oder 1, Ja oder Nein bedeuten. Unter Zuhilfenahme des binären Zahlensystems können aus mehreren Bits auch mehr als nur 2 Zustände dargestellt werden. Nächstgrößere Informationseinheit: Byte. Datentransferraten in seriellen Übertragungsverfahren (Modem, DSL, USB) werden gerne in MegaBit pro Sekunde (Mbit/s) angegeben |
| Bitmap | Fotos werden als rechteckige Anordnung von Pixeln gespeichert, da sie im Gegensatz zu Vektorgrafiken sehr viele Detailinformationen beinhalten. Abhängig von Farbtiefe und Farbmodell kann ein Punkt (Pixel) unterschiedlich viel Speicherplatz benötigen. Um solche Bilder besser zu komprimieren, benötigt man zweidimensionale Kompressionsalgorithmen wie z.B. JPEG. Bitmaps lassen sich im Gegensatz zu Vektorgrafiken lassen sich frei skalieren, möchte man die Auflösung erhöhen, kann dies in begrenztem Maße durch Interpolation geschehen. |
| Blitzkopf | Der eigentliche Blitz eines Blitzgeräts. |
| BMP | Windows Bitmap Buchtipp: Bildbearbeitung fürs Web. Standard Grafikformat unter Microsoft Windows sowie OS/2. Dieses Format unterstützt unkomprimierte sowie RLE-komprimierte Speicherung von Bildern. Wir speichern BMP-Bilder für unsere Kunden immer mit 24 Bit Farbtiefe ab. |
| Bubblejet | Tintenstrahldruck mit Hilfe von Dampfbläschen. Mit Hilfe eines sehr kleinen Heizelements wird Tinte verdampft und dehnt sich dadurch aus. Die im Druckkanal befindliche Tinte wird hinausgeschleudert und bildet bis zum Eintreffen auf dem Papier einen konsistenten Punkt. Dies ist das mit Abstand kostengünstigste Druckverfahren, insbesondere für Farbdruck. |
| Bulb | Einstellung zur Langzeitbelichtung Die Verschlußzeiten von Spiegelreflex- und Digitalkameras sind nach oben begrenzt, viele Kameras können Bilder maximal 4 Sekunden lang belichten. Für bestimmte Effekte (z.B: die berühmten Nachtaufnahmen mit Schmierspuren von Autolichtern) ist es oft erforderlich längere Verschlußzeiten zu realisieren. Die Bulb-Einstellung gibt hier die Möglichkeit, die Belichtungszeit komplett manuell zu bestimmen. Um bei solchen Bildaufnahmen Verwackler zu vermeiden, ist die Verwendung von Stativ und Fernauslöser (Drahtauslöser) zu empfehlen. Byte |
| Byte | Zweitgrößte Informationseinheit Ein Byte besteht i.d.R. aus 8 Bit und kann die Werte 0-255 annehmen. Im Bereich des Digital Imaging (True Color) bedeutet ein Byte den Informationsgehalt einer Grundfarbe eines Pixels. True-Color-Pixel der Grafikkarte bestehen regelmäßig aus 3 oder 4 Byte, je eines für die Intensität jeder der Grundfarben Rot, Grün und Blau. Das vierte Byte im Pixel kann Transparenzinformationen beinhalten, den sogenannten Alphakanal. |
| CC-Filter | Farbkorrekturfilter. |
| CCD | Charge-Coupled Device Lichtempfindlicher Microchip mit hoher Bildauflösung. Dient der Umwandlung von Lichtsignalen in eine digitale Form. Wird in Scannern, Digitalkameras und Videokameras eingesetzt. |
| Dauerlicht | Lichtquellen, die "immer an sind", im Gegensatz zu Blitzgeräten, die nur kurz ausgelöst werden. |
| Diffusor | Ein Aufsatz, der Strahlung einer Lichtquelle"weicher" macht, Schlagschatten werden so vermieden. Meist eine transparente Fläche ähnlich wie Packpapier. |
| DPI | DPI steht abkürzend für \"Dots per Inch\" und meint eine Masseinheit, die bei Auflösungsangaben von Druckern häufig verwendet wird. Gemeint sind die Bildpunkte, die auf einem Inch (2,54 cm) Platz finden. Je mehr Punkte innerhalb eines Inchs definiert werden können, um so besser ist die Darstellungsqualität. |
| DVD | Die „Digital Versatile Disc“ (engl. für „digitale vielseitige Scheibe”) ist ein optisches Speichermedium, das mittels eines Lasers gelesen und beschrieben wird. Auf DVDs werden Filme, Spiele oder beliebige Daten gespeichert. Es gibt unterschiedliche DVD-Formate, die über bis zu 17 Gigabyte Speicherkapazität verfügen |
| Effektlicht | Licht, das verwendet wird, um einen bestimmten Teil des Objektes zu beleuchten. |
| Effektmaskenen (Gobes)(d) | Bögen aus Metall oder Pape mit ausgeschnittenen Bereichen, die Schatten werfen, wenn sie über einer Lichtquelle angebracht werden. |
| Einstelllicht | Glühlampe auf einem Blitzgerät, die anzeigt, wohun die Beleuchtung fallen wird. |
| Exif-Daten | Exif steht für \"Exchangeable Image File\" und beschreibt ein hersteller- und geräteunabhängiges Standard-Dateiformat zum Austausch von Bildateien. Diese Datei setzt sich aus den eigentlichen Bildinformationen (oftmals JPEG) und dem sogenannten \"MetaData\"-Dateianhang zusammen. In diesem Anhang speichert die Digitalkamera Daten über die Einstellungen zur Aufnahme ab. Dazu zählen unter anderem der Kameratyp, Datum und Uhrzeit, Objektiv, Brennweite, Blende, ISO-Wert etc. |
| Farbmanagement | Das Farbmanagement beschreibt die Abstimmung (Kalibrierung) aller für die Bildbearbeitung eingesetzten Hardware-Komponenten (Drucker, Scanner, Monitor etc.). Das Farbmanagement stellt sicher, dass Bilddaten aller angeschlossenen Geräte auf einen Standardfarbraum umgerechnet werden. Dies stellt sicher, dass der Drucker beispielsweise die gleichen Farben beim Druck verwendet, die vom Scanner zuvor eingefangen wurde bzw. vom Monitor wiedergegeben wird. |
| Farbraum | Farbraum meint in der Tat die räumliche Darstellung aller Farben, die von einem Gerät (Scanner, Digitalkamera, Drucker) dargestellt werden können. Die Grösse des Farbraums nimmt mit Erhöhung der Farbtiefe weiter zu. |
| Farbtemperatur | Die Temperatur einer Farbe wird in Kelvin (K) bemessen und angegeben. Sie informiert über die spektrale Energieverteilung einer Lichtquelle und zeigt somit die Intensität auf. Die Farbtemperatur muss im besonderen Masse beachtet werden, legt der Fotograf bei seinem Resultat Wert auf möglichst originalgetreue Farbwiedergabe. Zum Vergleich: Das menschliche Auge sieht Helligkeit im Spektrum 2800 bis 11000 Kelvin. Die internationale Norm für Sonnenlicht liegt bei 5500 Kelvin. |
| Farbtiefe | Die Farbtiefe beschreibt die maximale Anzahl von Farbtönen, die ein technisches Gerät (Digitalkamera, Grafikkarte, Scanner etc.) aufnehmen und verarbeiten kann. Die Farbtiefe wird in Bit angegeben und lässt sich durch die physikalische Formel 2^x errechnen. Ein Scanner mit 24-Bit-Farbtiefe 8 Bit für jede Grundfarbe auf (3 x 8 Bit = 24 Bit). Das entspricht einer Darstellung von 16,7 Millionen Farben (2^24). |
| Firewall | Eine Firewall überwacht den Datenverkehr zwischen Computer und Internet in beide Richtungen – also vom PC ins Internet und umgekehrt. Versucht beispielsweise ein Programm heimlich eine Verbindung vom Computer ins Internet herzustellen, verhindert die Firewall es. |
| Firewire | Schnittstelle für Computer und Videogeräte. Über den Firewire-Anschluss (auch bekannt als i.Link oder IEEE 1394) werden häufig Videodaten oder besonders großen Datenmengen übertragen. Die maximale Übertragungsrate liegt bei 50 Megabyte pro Sekunde. |
| Firmware | Firmware beschreibt die kameraeigene, interne Software zur Steuerung diverser Funktionen. Besonders bei Einführung neuer Kameramodelle, sind kleinere Fehler innerhalb dieser Software vorhanden, die teilweise von Herstellern per Firmware-Update ausgemerzt werden. Dieses Firmware-Update kann in der Regel von der Webseite des Herstellers bezogen und in Verbindung mit dem PC in die Kamera eingespielt werden. Ein Firmware-Update wird manchmal aber auch einfach nur dazu benutzt, die Kamera mit neuen Features auszustatten. |
| Fish Fryer | Große Softbox, die an einem Auszugsmechnismus hängt(ähnlich einer Schere) |
| Flag | Ein schwarzer Kartonbogen, der verhindern soll, dass Licht auf Teile des Motivs fällt oder in die Linse eindringt und so Lichtflimmern verursacht. |
| Format | Das Format beschreibt die Abmessungen und das Seitenverhältnis eines Bildes. Das typische Kleinbild-Format weist ein Seitenverhältnis von 3:2 (24x36 mm Format) auf. Die meisten Digitalkameras hingegen verfügen über das 4:3 Format, welches bei einigen Kameramodellen auch manuell auf 3:2 umgestellt werden kann. |
| Fresnel-Linse | Eine Stufen-oder Reinglinse, die an der Vorderseite einer Glühlampe angebracht wird, um den Lichtstrahl zu konzentrieren. |
| Füllicht | Licht oder Reflktor, um Schatten zu reduzieren. |
| Gemischte Beleuchtung | Kombination von Lichtquellen unterschiedlicher Farbtemperatur wie Blitz, Glühlampe oder Leuchtstoffröhren. |
| GIF | CompuServe\'s Graphics Interchange Format Adobe Photoshop Elements 6 deutsch WIN Ursprünglich 1987 im Rahmen von CompuServe\'s Mailboxen eingeführt, erlangt das GIF-Dateiformat weltweite Beachtung, bis es in den 90er Jahren mit der Verbreitung des Internet durch JPG abgelöst wird. GIF unterstützt eine Farbpalette bis zu 256 Farben, ab der 1989er-Definition auch Transparenz sowie Multiple-Image-Files (animierte GIFs). Aufgrund der begrenzten Farbanzahl ist es für True-Color-Grafiken (Fotos) nicht geeignet. GIF-Bilder werden mit Hilfe der LZW-Kompression in ihrem Speicherbedarf verkleinert. |
| Giraffe | Alternative Bezeichnung für einen Ausleger. |
| Graukeil | Übergang zwischen Schwarz und Weiß In Testbildern wird der Übergang zwischen Schwarz und Weiß oft als Graukeil bezeichnet. Die Graustufen sind hier möglichst gleichmäßig verteilt, um eine Kalibration der Luminanz zu ermöglichen. |
| Hauptlicht | Die wichtigste Lichtquelle. |
| HMI | Ständige Lichtquelle, die kühler als eine Glühlampe, aber 9im Hinblick auf das Tageslicht ausgewogener und für den Gebrauch mit Digitalekameras geeigneter ist. |
| ICC Profile | Ein ICC-Profil (synonymer Begriff: Farbprofil) ist ein genormter Datensatz, der den Farbraum eines Farbeingabe- oder Farbwiedergabegeräts, z. B. Monitor, Drucker, Scanner etc. beschreibt. Ziel eines konsequent eingesetzten Farbmanagements ist, dass eine Vorlage, die mit irgendeinem Eingabegerät erfasst wurde, an einem beliebigen Ausgabegerät möglichst ähnlich wiedergegeben wird. Colormanagement-Systeme können Geräte wie Scanner, Digitalkameras, Monitore, Drucker sowie Film- und Plattenbelichter aufeinander abstimmen. Die Farbe wird z.B. den Druckbedingungen entsprechend angezeigt. ICC ist hier die Abkürzung für das International Color Consortium, einen 1993 gegründeten Zusammenschluss vieler Hersteller von Grafik-, Bildbearbeitungs- und Layoutprogrammen, mit der Absicht eine Vereinheitlichung von Farbmanagementsystemen zu erzielen. |
| Interpolation | Rechnerisches Verfahren zur Ermittlung von Zwischenwerten zwischen zwei feststehenden Punkten. In der Scannertechnologie wird die Interpolation genutzt, um höhere Bildauflösungen errechnen zu können, als der Scanner rein optisch leisten kann. Es gibt heutzutage Scanner, die aus einer optischen Auflösung von 300 dpi eine interpolierte Auflösung von 9600 dpi errechnen, also linear betrachtet das 32-fache oder in der Fläche gesehen, das 512-fache. Somit wird in einem Bild mit 9600 dpi, das mit einer optischen Auflösung von 300 dpi digitalisiert wurde, nur jedes 512. Pixel tatsächlich optisch erfaßt worden. Es gibt folgende mathematischen Verfahren zur Interpolation: * Lineare Interpolation Zwischen zwei Bezugspunkten wird jeder dazwischen liegende Punkt auf einer geraden Linie errechnet * Interpolation über höhergradige Polynome Diese Interpolation erzeugt glattere Verläufe als die lineare Interpolation * Spline-Interpolation Interpolation durch Verbinden der einzelnen Stützpunkte durch Bezierkurven. Diese Interpolationsverfahren sind zunächst eindimensional, möchte man sie aber auf ein zweidimensionales Gebilde anwenden wir beispielsweise ein Bild, so müssen die Verfahren jeweils in beide Richtungen (horizontal und vertikal) angewendet werden um dann mittels einer weiteren Funktiondann den tatsächlichen Punkt in der Fläche zu ermitteln. Zum Beispiel kann dies der Mittelwert aus dem horizontal und dem vertikal interpolierten Wert für ein und denselben Bildpunkt sein. So erhält man dann die * Bilineare Interpolation * Bikubische Interpolation |
| IS | IS steht abkürzend für das englische \"Image Stabilizer\" und meint die Funktionalität eines Bildstabilisators, der bei vielen Camcordern anzutreffen ist, aber auch bei einigen Digitalkameras (oftmals mit hohen Brennweiten) zum Einsatz kommt, um eine verwacklungsfreie Aufnahme zu ermöglichen. |
| Joule | Einheit der Energiestärke von Blitzgeäten, die einer Wattsekunde entsprechen. |
| JPEG | Joint Photographic Experts Group, siehe JPG Kompressionsverfahren, das in den Dateiformaten JPG und TIF verwendet wird. |
| JPG | Grafikformat mit skalierbarer Komprimierung. Grafikformat mit verlustbehafteter Komprimierung. Durch die hohe erreichbare Komprimierung hat das JPG-Dateiformat eine hohe Verbreitung erlangt - eben auch bis zu den Internet-Browsern, unter denen dieses Dateiformat von Anfang an zum Standard gehört hat. Besonders interessant ist die Skalierbarkeit der Komprimierung, die durch einen Komprimierungsfaktor einstellbar ist. Im Tausch für sehr hohe Komprimierung erhält man jedoch auch Komprimierungsartefakte. Je stärker das Bild komprimiert wird, umso ungenauer wird es reproduziert. Interessant an JPEG ist, daß der Grad der Komprimierung über einen Faktor einstellbar ist. Wird eine zu hohe Komprimierung gewählt, entstehen sogenannte Komprimierungsartefakte, Artefakte die sich als gleichfarbige mehr oder weniger große quadratische Flächen darstellen und je nach Größe den Bildeindruck erheblich beeinträchtigen können. |
| Kelvin | Die Einheit, die benutzt wird, um die Farbe des Lichtes zu messen. Tageslicht aund elektronischer Blitz sind bei 5500 K ausgewogen. |
| Kompaktblitzgerät | Blitzgerät, das sich direkt an die Stromleitung anschließen lässt(im Gegensatz zu Blitzgeräten, die mit einem Akkulaufen). |
| Kompression | Verfahren zur Verringerung des Speicherbedarfes. Insbesondere Sprache und Bilder sind durch immer wiederkehrende Muster (Töne und Laute bei Sprache, Farbflächen bei Bildern) gekennzeichnet. Um diese Eigenschaft auszunutzen und den Platzbedarf für Bilder zu verringern, wurden unterschiedlichste Kompressionsverfahren entwickelt. Nach Gestaltung der Kompressionsverfahren unterscheidet man * verlustfreie Kompressionsverfahren wie z.B, LZW, RLE, PNG * verlustbehaftete Kompressionsverfahren wie z.B. JPG Nach Art der Anwendung unterscheidet man o eindimensionale (LZW, Huffmann, RLE) o zweidimensionale, deren Kompressionsalgorithmus auch die Flächeneigenschaft von Bildern berücksichtigt (JPG, PNG) o dreidimensionale (MPEG), bei denen die zeitliche Abfolge einzelner Bilder als die dritte Dimension der Kompression angesehen wird. |
| Laptray | sind handverarbeitete Schoßtisch - bekannt als Laptray bei den Engländern - wird aus bestem Holz, feinstem Stoff direkt in England für Sie produziert. |
| LCD | Liquid Crystal Display Der LCD-Effekt beruht auf Kristallen die sich je nach angelegter Spannung in einer Flüssigkeit drehen und dabei ihre optischen Eigenschaften ändern können. Konkret wirken die im LCD-Display angesteuerten Kristalle wie ein Polarisationsfilter. Wird über das LCD-Display ein zweiter Polarisationsfilter gelegt, dessen Polarisationsrichtung um 90° gegenüber der des LCD-Displays gedreht ist, werden die so angesteuerten Stellen im LCD-Display als dunkle Stellen sichtbar. Durch Weiterentwicklung der LCD-Technik insbesondere in Richtung farbiger Darstellung wurde die Dünnfilmtransistortechnik TFT entwickelt. |
| Leuchstofflampe | Leuchtstofflampen produzieren oft ein Grünstich - allerdings gibt es auch neutrale Röhren. |
| Lichtbrush | Hoch entwickelte Blitzgeräteinheit, ausgestattet mit einer faseroptischen Röhre, die es dem Fotografen erlaubt, mit Licht zu "malen". |
| Lichtklappen | Vie rKlappen, die über der Vorderseite einer Lichtquelle angebracht und eingestellt werden können, um die Ausströmung des Lichts zu kontrollieren. |
| Lichtschlucker | Eine schwarze Fläche, die man exakt so positioniert, das auf einen bestimmten Motivbereich kein Licht fällt. |
| Lichttubus | Schwarzer Kegel, der sich verjüngt, um das Licht in einem kreisförmigen Strahl zu konzentrieren. |
| Lichtzelt | Spezielle Beleuchtungseinrichtung, um Reflexionen auf glänzenden Objekten zu vermeiden. |
| Megapixel | Megapixel stellt einen Richtwert zur Bestimmung von Auflösungen bei Digitalkameras dar. Der Bildwandler einer Digitalkamera verfügt pro Megapixel in etwas über 1 Million Pixel. Die Anzahl der Megapixel sagt aber nichts über die Bildqualität aus. Besonders beim Kauf der ersten Digitalkamera wird die Anzahl der Megapixel oftmals überbewertet und fälschlicherweise als Garant für gute Digitalkameras verstanden. |
| MemoryStick | Der MemoryStick ist ein Speicherkartensystem, welches von der Fa. Sony entwickelt wurde. Daher findet sich dieses Speicherformat ausschliesslich in Digitalkameras und MP3-Playern der Firma Sony wieder. Der MemoryStick ist per Adapter aufwärtskompatibel zum PCMCIA-Standard und kann auch - ebenfalls in Verbindung mit einem Adapter - über ein herkömmliches 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk ausgelesen bzw. beschrieben werden. Aufgrund der Proprietären Stellung dieses Speichermediums, ist es im Vergleich zu anderen Speichermedien (z.B. Compactflash, SD-Card) zu teureren Preisen im Handel verfügbar. |
| Moiré | Der Moiré-Effekt beschreibt unschöne Farbüberlagerungen und tritt im Wesentlichen in zwei Fällen besonders auf. Zum einen kann dieser Effekt bei der Vergrösserung von Fotos entstehen, wobei hinzugerechnete Pixel zur falschen Darstellung von Farben neigen können. Zum anderen kann der Moiré-Effekt durch eine Wechselwirkung von Objektiv und Sensor (bei Digitalkameras) leicht entstehen. Darüber hinaus tritt Moiré auch bei Monitoren und Fernsehern bei Darstellung bestimmter geometrischer Formen (z.B. Karo) auf. |
| Passbilder | Passbilder dienen zur Antragstellung von Personalausweisen, Bahnkarten, und Reisepässen |
| Pixel | Jedes digitale Bild setzt sich aus einzelnen Bildpunkten (Pixeln) zusammen. Das Wort setzt sich aus den englischen Begriffen „Picture“ (Bild) und „Element“ zusammen. Es wird oft mit „px“ abgekürzt. Auch die Bildpunkte auf einem Flach-TV oder Monitor werden als Pixel bezeichnet. Die Bildpunkteanzahl (Auflösung) wird in einem Zahlenpaar angegeben, zum Beispiel 1024 x 768 (waagerecht mal senkrecht). |
| RGB | Der RGB-Anschluss überträgt Bildsignale getrennt nach den Farben Rot, Grün, Blau. Die Signale können sich nicht gegenseitig stören. Das bietet die Voraussetzung für eine hohe Bildqualität. Bei Computern werden RGB-Signale über einen VGA-, in der Videotechnik über einen Scart-Anschluss übertragen. |
| Ringblitz | Kreisförmige Blitzröhre, die um die Linsen angebracht wird und eine charakteristische schattenlose Beleuchtung produziert. |
| Rückprojektion | System, bei demein Bild auf einen durchscheinenden Bildschirm produziert wird, um einen Hintergrung zu schaffen. |
| Schärfentiefe | Entfernungsbereich um die Schärfeebene herum, in dem Gegenstände scharf wiedergegeben werden. Alle Gegenstände, die sich in diesem Bereich befinden, werden vom Auge als scharf dargestellt empfunden. Gegenstände außerhalb dieses Bereichs werden mit wachsender Entfernung von der Schärfeebene als zunehmend unscharf empfunden. Technisch gesehen handelt es sich um denjenigen Entfernungsbereich, in dem Bildpunkte als Farbklecks mit nicht mehr als 0,3 mm (Kleinbildformat) bzw. 0,5 mm (Mittelformat) Durchmesser abgebildet werden. Der Schärfentiefebereich ist abhängig vom Blendenwert und nimmt zu, wenn man die Blende schließt d.h. einen größeren Blendenwert einstellt. |
| Slave | Ein Slave- Blitz wird ausgelöst, wenn ein anderer Blitz(Master) feuert. |
| SmartMedia | Hinter den Compactflash-Karten zählt die SmartMedia Karte zum gängigen Speicherkartenmedium unserer Zeit. Während früher 5 Volt Karten im Umlauf waren, verfügen heutige Karten über 3,3 Volt. SmartMedia Karten sind in der Produktion kostengünstig, da auf Speicherverwaltungsbausteine gänzlich verzichtet wird. Dies setzt allerdings voraus, dass entsprechende Digitalkameras kompatibel sind, worauf beim Kauf geachtet werden muss. SmartMedia Karten sind zum PCMCIA- bzw. PC-Card-Standard in Verbindung mit einem Adapter aufwärtskompatibel. Es existieren auch Adapter, die das Auslesen über ein herkömmliches 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk ermöglichen. |
| Softbox | Beliebtes Beleuchtungszubehör, das außerst sanftes Licht produziert. Verschiedene Größen und Formen sind verfügbar - je größer sie sind, umso mehr verbreiten sie das Licht. |
| Super CCD | Besondere CCD-Bauart der Firma Fuji. Der Unterschied zu herkömmlichen CCD-Bausteinen liegt in der wabenförmigen Architektur des Bildwandlers, der eine bessere Ausnutzung der CCD-Fläche, nebst verbesserter Interpolation der Kamera selbst erlaubt. |
| Tonwertumfang | Der darstellbare Bereich zwischen den hellsten und dunkelsten Farbtönen innerhalb eines Bildes wird als Tonwertumfang bezeichnet. |
| True Color | Die Begrifflichkeit \"True Color\" meint die Darstellung von Bildern, Fotos oder den Ausdruck selbiger in \"echten Farben\". Grundlage betreffender Bilder ist die Farbdarstellung in mindestens 16-Bit. |
| Unscharfmaskieren | Besonderer Bildbearbeitungs-Algorithmus zur Scharfzeichnung von Bildern, die besonders bei kleinen Grafiken angewand wird, um Darstellung von Schriften und Konturen zu verbessern. |
| USB | USB steht abkürzend für \"Universal Serial Bus\" und beschreibt eine serielle Schnittstelle, die als Weiterentwicklung der seriellen RS232c-Standards angesehen werden kann. Im Vergleich zu diesem Standard glänzt die USB-Technik durch die Plug&Play-Eigenschaft, höhere Datenübertragungsragen (bis zu 1,5 MB pro Sekunde) und der Möglichkeit, bis zu 127 USB-Geräte an einer Buchse zu betreiben. Der USB Standard wurde später durch die Version 2.0 abgelöst. |
| USB-Stick | Minispeicher mit Anschluß an die USB-Schnittstelle TrekStor USB Music Stick Mini-USB-Gerät in Form eines Stiftes. In Form von USB-Sticks werden heute Flash-Speicher und Netzwerkadapter (Bluetooth und WLAN) angeboten. Im Zeitalter der Miniaturisierung der digitalen Applikationen ist dies die Miniform der transportablen Festplatte. In der Regel sind USB-Sticks mit Flash-Speicher der Größen 128 MB bis 1 GB ausgerüstet, Speichergrößen bis hin zu 4 GB sind in den nächsten Jahren zu erwarten. Sonderformen von USB-Sticks bringen heute schon MP3-Playerfunktionalität mit, so kann der bereitstehende Speicher sowohl als per USB andockbare Festplatte als auch zur Speicherung der MP3-Dateien genutzt werden. |
| Vektorgrafik | Grafik die sich mit Hilfe von Zeichenkommandos konstruieren läßt. Im Gegensatz zu einem Rasterbild wird bei einer Vektorgrafik nicht die zweidimensionale Projektion gespeichert sondern vielmehr die zu ihrer Darstellung erforderlichen Teilobjekte. Solche Teilobjekte sind Punkte, Linien und Kurven (Bezier-Kurven), Kreise, Dreiecke, Rechtecke. Aus diesem Grunde kann eine Vektorgrafik auch beliebig skaliert werden. Ein Beispiel für Vektorgrafiken sind die heute üblichen True Type Fonts. Selbst bei starker Vergrößerung werden hier keine Pixelartefakte sichtbar, wie dies bei früher üblichen Bitmap-Fonts der Fall war. |
| Verschlußzeit | Belichtungszeit Zeit, während der der Film belichtet wird. In Zusammenhang mit der Blendenöffnung ergibt sich die dem Film verabreichte Lichtmenge. Insbesondere bei der Aufnahme bewegter Gegenstände (Sportfotografie) ist auf eine Minimierung der Belichtungszeit zu achten, was man sich jedoch mit größerer Blendenöffnung und damit einhergehendem Verlust der Tiefenschärfe erkauft. |
| Wabenfilter | Metallisches Gitter, das über einen Beleuchtungskpf passt, der Beleuchtung produziert, die strenger und zielgerichteter ist. |
| Weißabgleich | Strecken des Farbraumes eines Bildes in Richtung Weiß Beim Weißabgleich wird die hellste im Bild verwendete Farbe ermittelt. Danach wird der gesamte Farbraum des Bildes soweit gestreckt, bis die hellste Farbe weiß ist. Insbesondere unter dem Aspekt der Farbtemperatur der Beleuchtung (Sonnenlicht, Glühlampe, Neonlicht) wird die Farbe Weiß von Kamera bzw. Scanner jeweils unterschiedlich aufgenommen. Der Beim Weißabgleich werden nun die einzelnen Grundfarben in ihrem Verhältnis so aufeinander abgestimmt, daß auch das digitale Weiß wieder weiß aussieht. |
| xD-Picture Card | Mini-Speicherkarte Sandisk xD-Picture Card 1 GB Ersatz für die etwas veraltete SmartMedia-Card. Wurde im Konsortium zwischen Olympus und Fuji entwickelt und 2002 der Öffentlichkeit präsentiert. Kompakte Ausmaße: 20 x 25 x 1,7mm. Die Karte beinhaltet im Gegensatz zu SD / MMC keinen Controller, der muß im betreibenden System vorhanden sein. Davon erhofft sich das Herstellerkonsortium einen Vorteil bei den Herstellkosten. |
| ZIP | Wiederbeschreibbarer Wechseldatenträger von IOMEGA. Iomega Zip 750 Heutige ZIP-Laufwerke von Iomega bietetn eine Kapazität von 100 bzw. 250 und inzwischen bereits 750 MByte pro Datenträger. Das Medium ist wiederbeschreibbar, allerdings lediglich in Laufwerken von Iomega einsetzbar. Inzwischen gibt es auch andere Anbieter (Nomai, Fuji) , die das Medium, nicht jedoch das Laufwerk hierfür anbieten. Alles in Allem eine recht proprietäre Angelegenheit. Heute werden solche Datenmengen vorwiegend auf DVD-ROM oder per USB-Sticks transportabel gemacht. |
| Zoom | Veränderung des Brennweitenbereiches Mit Hilfe der Zoomfunktion läßt sich die Brennweite eines Zoom-Objektives anpassen und damit ohne Veränderung des Standortes entsprechend der zu fotografierende Bildausschnitt anpassen. Im Gegensatz zu einem Fixfokus-Objektiv hat ein Zoomobjektiv eben nicht eine feste Brennweite sondern einen kompletten Brennweitenbereich. Viele der heutigen Digitalkameraobjektive werden durch den Zoomfaktor beschrieben. Dieser gibt den Vergrößerungsfaktor für einen Bildausschnitt an, der beim Heranzoomen vom Brennweitenminimum zum Brennweitenmaximum erreicht werden kann. |
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